- IP-Adresse. Ihre Domain kann entweder unter einer exklusiven oder unter einer gemeinsam genutzten IP-Adresse gehostet werden. Wählen Sie im IP-Adresspool Ihres Serviceproviders eine Adresse aus.
- Zertifikat. Zeigt die von Ihrer Domain verwendeten SSL-Zertifikate an.
- SSL-Unterstützung. SSL-Verschlüsselung (Secure Sockets Layer) wird im Allgemeinen verwendet, um die Übertragung vertraulicher Daten bei Onlinetransaktionen auf E-Commerce-Websites an einzeln genutzten IP-Adressen zu schützen. Die am Verschlüsselungsvorgang beteiligten SSL-Zertifikate werden normalerweise auf einen einzigen Domainnamen an einer einzigen IP-Adresse angewendet. Daher müssen alle Sites, für die SSL-Schutz benötigt wird, an einer einzeln genutzten IP-Adresse gehostet werden. Eine Ausnahme sind Subdomains, die mit einem Platzhalterzertifikat geschützt werden können. Das Installieren eines SSL-Zertifikats auf einem Webserver, auf dem mehrere Websites mit unterschiedlichen Domainnamen an einer einzigen IP-Adresse gehostet werden (gemeinsames oder namensbasiertes Hosting), ist technisch möglich, wird jedoch aus folgendem Grund nicht empfohlen: Die Verschlüsselung wird zwar bereitgestellt, aber den Benutzern werden beim Versuch, eine Verbindung mit der sicheren Site herzustellen, Warnmeldungen angezeigt. Um SSL-Verschlüsselung für Websites zuzulassen, aktivieren Sie die Checkbox SSL-Unterstützung.
- Benutzername für FTP/Microsoft FrontPage und Passwort für FTP/Microsoft FrontPage. Geben Sie den Benutzernamen und das Passwort an, die zum Veröffentlichen der Site auf dem Server über FTP verwendet werden. Geben Sie das Passwort in das Feld Passwort bestätigen erneut ein.
- Festplatten-Quota. Geben Sie die Menge des Festplattenplatzes in MB an, die dem Webspace für diese Site zugeordnet werden soll. Hierbei handelt es sich um die so genannte harte Quota, die bei Erreichen des Limits keine weiteren Schreibvorgänge für Dateien im Webspace zulässt. Beim Versuch, Dateien zu schreiben, wird Benutzern die Fehlermeldung "Out of disk space" angezeigt. Harte Quotas sollten im Betriebssystem des Servers aktiviert sein. Wenn Sie also die Meldung "Festplattenquota wird nicht unterstützt" rechts neben dem Feld Festplatten-Quota sehen und harte Quotas verwenden möchten, wenden Sie sich an Ihren Provider oder an den Serveradministrator, und bitten Sie ihn, die harten Quotas zu aktivieren.
- Shellzugriff. Diese Option ermöglicht Ihnen den direkten Zugriff auf das System über eine Remote Desktop-Verbindung. Da jedoch das Zulassen des Systemzugriffs über RDP auch eine potenzielle Bedrohung für die Serversicherheit darstellt, wird empfohlen, dies nicht zuzulassen und die Option Login nicht erlaubt ausgewählt zu lassen.
- Sitebuilder-Unterstützung. Sitebuilder ist ein effizienter und benutzerfreundlicher WYSIWYG-Website-Editor, der über die Weboberfläche ausgeführt wird. Lassen Sie die Checkbox Site mit Sitebuilder veröffentlichen aktiviert, damit Sie auf Sitebuilder zugreifen und Websites über Ihre Plesk Control Panel-Oberfläche erstellen können, indem Sie auf der Domainverwaltungsseite auf Sitebuilder klicken. Die im Umfang der Plesk-Standarddistribution enthaltene Version von Sitebuilder ist voll funktionsfähig und in der Verwendung vom Hersteller in keiner Weise eingeschränkt (der Zugriff wird jedoch möglicherweise durch Ihren Serviceprovider eingeschränkt).
- Microsoft FrontPage-Unterstützung. Microsoft FrontPage ist ein verbreitetes Tool zum Erstellen von Websites. Um das Veröffentlichen und Ändern der Site über Microsoft FrontPage zu ermöglichen, aktivieren Sie die Checkboxen Microsoft FrontPage-Unterstützung und Microsoft FrontPage über SSL-Unterstützung, und legen Sie die Option Microsoft FrontPage-Entwicklung auf erlaubt fest.
Hinweis. Die Unterstützung für Microsoft FrontPage über SSL ist nur für Domains verfügbar, für die SSL-Unterstützung aktiviert ist.
- Unterstützung für Programmier- und Skriptingsprachen, die allgemein bei der Entwicklung dynamischer Websites und serverseitiger Website-Applikationen verwendet werden. Geben Sie an, welche der folgenden Programmier- und Skriptsprachen vom Webserver interpretiert, ausgeführt oder anderweitig verarbeitet werden sollen: Active Server Pages (ASP), Server Side Includes (SSI), PHP hypertext preprocessor (PHP), Common Gateway Interface (CGI), Fast Common Gateway Interface (FastCGI), Internet Server Application Programming Interface (ISAPI), Perl, Python, ColdFusion und die zur Ausführung von Miva-E-Commerce-Lösungen benötigte Miva-Skriptsprache.
Hinweis: Sie können die von Ihnen verwendete Version von ASP.NET und PHP im entsprechenden Drop-Down-Menü ändern. Sie können auch den Modus zum Ausführen von PHP-Applikationen angeben: CGI, FastCGI oder ISAPI.
- Webstatistiken. Damit Sie die Informationen zur Anzahl der Besucher der Website und der jeweils angezeigten Seiten anzeigen können, wählen Sie ein Modul im Drop-Down-Menü Webstatistiken aus, und aktivieren Sie gegebenenfalls die Checkbox erreichbar über das passwortgeschützte Verzeichnis /plesk-stat/. Damit wird das ausgewählte Statistiksoftwaremodul installiert, von dem Berichte generiert und im passwortgeschützten Verzeichnis abgelegt werden. Der Domain-Administrator kann dann über seinen Benutzernamen und sein Passwort für den FTP-Account auf folgender URL auf Webstatistiken zugreifen: https://Ihre-Domain.com/plesk-stat/webstat.
Hinweis: Wenn Sie die FTP-Zugangsdaten ändern, werden die Zugangsdaten für Webstatistiken nicht geändert. Für den Zugang zum passwortgeschützten Webstatistik-Verzeichnis sollte stets der ursprünglich bei der Domainerstellung festgelegte Benutzename und das Passwort verwendet werden.
- Benutzerdefinierte Fehlerdokumente (Apache). Wenn Besucher Ihrer Site Seiten anfordern, die der Webserver nicht finden kann, wird eine Standard-HTML-Seite mit einer Fehlermeldung generiert und angezeigt. Wenn Sie eigene Fehlerseiten erstellen und auf Ihrem Webserver einsetzen möchten, aktivieren Sie die Checkbox Benutzerdefinierte Fehlerdokumente.
Hinweis: Sie können die Unterstützung für alle Programmier- und Skriptingsprachen, Webstatistiken und benutzerdefinierten Fehlerdokumente gleichzeitig aktivieren, indem Sie die Checkbox Alle Dienste in der Gruppe Dienste aktivieren.
- Zusätzliche Schreib-/Änderungsberechtigungen. Diese Option ist erforderlich, wenn Ihre Webapplikationen eine dateibasierte Datenbank (z. B. Jet) nutzen, die sich im Stamm der
httpdocs- oder httpsdocs-Ordner befindet. Bitte beachten Sie, dass diese Option die Sicherheit der Website ernsthaft gefährden kann - Dedizierten IIS-Applikationspool verwenden. Diese Option aktiviert die Verwendung des dedizierten IIS-Applikationspools für Ihre Webapplikationen. Durch die Verwendung des dedizierten IIS-Applikationspools wird die Stabilität von Domainwebapplikationen aufgrund des Isolierungsmodus für Arbeitsprozesse erheblich verbessert. In diesem Modus hat jede auf dem Server gehostete Website die Möglichkeit, einen separaten Prozesspool für die Ausführung der Webapplikationen zuzuordnen. Dadurch wird verhindert, dass Fehlfunktionen in einer Applikation zum Stoppen aller anderen Applikationen führen. Dies ist besonders hilfreich, wenn Sie ein gemeinsam genutztes Hostingpaket verwenden.